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Im Gespräch mit Eckhard Lechner

Herr Lechner, was ist Ihr großes „Warum“ bei der Arbeit, was treibt Sie an?
Ich sehe jeden Tag, wie sich Unternehmer in ihren Betrieben unnötig abarbeiten. Unternehmensziele werden häufig nicht klar kommuniziert, was dazu führt, dass es zeitraubende Rückfragen gibt. Immer wieder sehe ich auch, dass es den Chefs selbst nicht zu 100% klar ist, in welche Richtung sie ihr Unternehmen entwickeln möchten. Oder die Prozesse haben nicht mit der technischen Entwicklung Schritt gehalten und passen nicht mehr. Dabei ist es relativ leicht dafür zu sorgen, dass dem Unternehmer mehr Zeit für seine Unternehmeraufgaben zur Verfügung steht und dass gerade an den Schreibtisch-Arbeitsplätzen produktiver gearbeitet werden kann. Ich möchte, dass das Unternehmersein eine Freude ist und keine Bürde. Dafür stehe ich jeden Morgen gern auf. Ich freue mich, wenn ich sehe, wie sich ein Unternehmen positiv verändern kann, weil alle committet sind, die gesteckten Unternehmensziele konsequent umsetzen und unnätige Verschwendung vermeiden. Dann geht es nicht nur den Mitarbeitern gut, auch der Unternehmer selbst ist zufriedener und hat mehr Zeit für seine strategischen Aufgaben.

Seit wann sind Sie als Berater für mittelständische Unternehmen tätig?
Als langjähriges Mitglied der Geschäftsführung eines mittelständischen Maschinenbauers war ich  seit 1985 als kaufmännischer Leiter tätig. In diesem Bereich hatte ich auch eine interne Beraterfunktion für die geschäftsführenden Ingenieure inne und war sozusagen der Sparringspartner meiner damaligen Chefs.
Seit 2003 bin ich ausschließlich als selbständiger Berater für mittelständische Unternehmen tätig.

Wer sind Ihre Kunden? 
Ich arbeite am liebsten mit produzierenden Unternehmen oder mit Dienstleistern  wie Ingenieurbüros und Steuerberatern. Ich komme selbst ja auch aus dem technischen und produzierenden Bereich und fühle mich da einfach zuhause. Die Unternehmen, für die ich am besten tätig sein kann, sind prosperierende  Unternehmen, die ganz typische – ich nenne das mal „Wachstumsschmerzen“ haben.

Vor welchen Herausforderungen stehen Ihre Kunden, wenn Sie um Ihre Begleitung bitten?
Wachstum bedeutet immer Entwicklung und Veränderung. Und Veränderung bedeutet Neu-und Umgestalten. Das heißt ganz konkret, dass man ein Unternehmen mit 25 Mitarbeitern ganz anders führen kann als eines, das mittlerweile auf 85 Mitarbeiter gewachsen ist. Da braucht es andere Strukturen, eine andere Kommunikation, eine weitere Führungsebene. Hier unterstütze ich zuerst einmal die Inhaber, indem wir klären, wohin sich das Unternehmen entwickeln  soll. Dann holen wir die Mitarbeiter ins Boot, denn ohne die ganze Mannschaft funktioniert da gar nichts.

Durch das Wachstum kommt natürlich auch eine Fülle an neuen und vielfältigen Aufgaben auf die Geschäftsführung zu. Hier fällt es vielen Chefs schwer zu delegieren, denn langweilen tut sich ja niemand. In den meisten Unternehmen häufen sich die Überstunden. Es bleibt also vieles am Inhaber hängen. Die Folgen sind gravierend und werden nur ungern laut ausgesprochen: Gesundheitliche Mangelerscheinungen, Zeichen der Überarbeitung, mangelnde Freizeit, bis hin zu einem desolaten Familienleben. Hier liegt es mir wirklich am Herzen, den Unternehmer zu stärken und einen echten Befreiungsschlag zu machen.  Wenn ich übrigens Unternehmer sage, meine ich natürlich auch die Unternehmerinnen.

Auch bei der Unternehmensnachfolge werde ich hinzugezogen, wenn es darum geht festzustellen, inwieweit das Unternehmen für einen Nachfolger attraktiv sein kann. Gerade inhabergeführte Unternehmen sind ja oft wie Maßanzüge perfekt auf den Gründer zugeschnitten. In diesen Fällen arbeiten wir daran, das Unternehmen auf eine Nachfolge vorzubereiten und finden, wenn das ebenfalls gewünscht ist, auch eine geeignete Person.
Oft engagieren mich aber auch die Nachfolger selbst, wenn es darum geht, das Unternehmen so umzubauen, dass es in eine neue Richtung gehen kann. Gerade die Nachfolgegeneration an Chefs aber auch die jungen Mitarbeiter haben ein gänzlich anderes Verständnis von erfolgreichem Unternehmertum oder Erfolg im Job: es geht hier wesentlich mehr um persönliche Entwicklung und Entfaltung, selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten, Vertrauen und Wertschätzung untereinander. Das erfordert einen ganz anderen Führungsstil.

Für welche Kunden arbeiten Sie nicht?
Wenn Sie an Branchen denken, dann passe ich weniger an Schulen, in soziale Unternehmen oder Einrichtungen oder in den  Einzelhandel. Ich komme aus dem technischen Bereich und spreche da einfach eine ganz andere Sprache.

Wenn Sie an Persönlichkeiten denken, dann lehne ich Aufträge ab, wenn ich feststelle, dass ein Unternehmer den Veränderungsbedarf ausschließlich bei seinen Mitarbeitern sieht und nicht bei sich selbst –  nach dem Motto: „Bei mir läuft alles glatt, aber meine Mitarbeiter, die haben es bitter nötig.“

Was macht Sie als Umsetzungsbegleiter einzigartig und wie profitieren Ihre Kunden davon? 
Einer meiner Kunden hat das einmal sehr schön ausgedrückt. Er sagte: „Herr Lechner, Sie sind für uns wirklich eine Geheimwaffe. Sie tragen gravierend zum Erfolg unseres  Unternehmens bei, und das auf eine sehr angenehme Weise“.
Es stimmt, dass ich gern als kreativer und zugleich analytischer Kopf im Hintergrund arbeite. Neue Situationen beobachte ich erst einmal, um dann rasch einzuschätzen, was verändert werden muss, damit es runder laufen kann. In erster Linie leitet mich aber mein praktischer und logischer Verstand. Mein Motto „Aus der Praxis für die Praxis!“ trifft das ganz gut.

Was ist, wenn ein Kunde aus einer Ihnen fremden Branche zu Ihnen kommt oder andere Themen mitbringt? 

Meine Themen sind in der Regel nicht branchenabhängig.  Wenn wir zum  Beispiel eine ganzheitliche Unternehmensanalyse mit der TEMP- Methode® machen oder uns die Prozesse  an den Schreibtisch-Arbeitsplätzen genauer anschauen – da ist die Branche nicht unbedingt ausschlaggebend.  Es gibt jedoch einige  Themen, die ich persönlich nicht abdecke, für die ich aber starke und vertrauenswürdige Netzwerkpartner habe.

Wie genau sieht Ihr System zur Unternehmensentwicklung aus und wie erhöht sich dadurch auch die Produktivität in den Unternehmen, die Sie begleiten?

Ich biete meinen Kunden ein modular aufgebautes System an, denn je nachdem wo sich der Engpass befindet, ändert sich natürlich die Ausgangsposition unserer Zusammenarbeit. Lassen Sie mich das kurz etwas erläutern: Eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung basiert auf diesen vier Kernkomponenten:

  • Kunden, die das ganze System bezahlen.
  • Mitarbeiter, die die Kunden glücklich machen.
  • Marktpartner, die Vorprodukte und Dienstleistungen liefern und 
  • Unternehmer. Er oder sie macht die Mitarbeiter glücklich und trägt das wirtschaftliche Risiko.

Das verbindende Element zwischen diesen vier Bereichen sind die Prozesse.  Ein Unternehmen entwickelt sich nur dann auf Dauer erfolgreich, wenn in allen vier Bereichen ausreichend „Zufriedenheit“ besteht, und die verbindenden Prozesse laufend oder zumindest regelmäßig auf Anpassungs- und Verbesserungspotential überprüft werden.

Mit Fokus auf diese vier Komponenten und die verbindenden Prozesse lässt sich sehr schnell und leicht der Einstieg in eine strukturierte Unternehmensentwicklung einschließlich einer meist deutlich spür- und messbaren Steigerung der Produktivität finden.

Wie können Sie sicherstellen, dass Ihr System funktioniert?
Viele Beratungsansätze stülpen einem Unternehmen eine bestimmte Sichtweise über. Davon halte ich nichts. Mir ist wichtig, dass die Analyse aus dem Unternehmen heraus, also durch die Mitarbeiter und die Geschäftsführung stattfindet.  Und genau aus diesem Grund funktioniert es. Für mich hat sich da die   TEMP-Methode ® als  das Mittel der Wahl erwiesen.

Welche Resultate können Ihre Kunden erwarten?
Zuerst einmal gewinnen alle einen 360°-Blick auf das gesamte Unternehmen.
Der Unternehmer sieht  genau, welche Mitarbeiter man zu echten Assen weiterentwickeln kann und welche nicht.
Wir entwickeln ein Konzept mit dem das Unternehmen in Zukunft die richtigen Mitarbeiter gewinnen und halten kann.
In den meisten deutschen Unternehmen ließe sich die Produktivität um bis zu 40% steigern. Das bedeutet in Zahlen, dass pro Jahr und Mitarbeiter zwischen 35.000 und 40.000 Euro eingespart werden können.

Wenn wir  beginnen miteinander zu arbeiten, wie schnell kann ich meine ersten Ziele erreichen?

Im Bereich Produktivitätssteigerung spüren Sie die Verbesserungen bereits am ersten Tag. Nach einem Mitarbeiter-Interview-Tag haben Sie ein Stimmungsbild Ihrer Mannschaft.
Nach einem Strategie-Workshop haben wir eine grobe Strategie für die kommenden 5 bis 10 Jahre vor uns liegen. Und wenn Sie daran gleich das Zielebuch anschließen, haben wir nach spätestens 5 Tagen das Unternehmensziel auf die einzelnen Mitarbeiter heruntergebrochen und die  wichtigsten Maßnahmen für jede Person definiert.

Mit welchen Persönlichkeiten arbeiten Sie am besten und was erwarten Sie von mir als Ihrem Kunden?

Ich erwarte vor allem eines: Veränderungsbereitschaft.
Es müssen Unternehmer sein, die selbst bereit sind sich weiterzuentwickeln.
Ich arbeite nicht mit Unternehmern zusammen, die die Verantwortung für Veränderungen nur auf die Schultern ihrer Mitarbeiter legen wollen.

Wird sich meine Investition auch rechnen, Herr Lechner?

Garantiert! Vielleicht haben Sie ja den Potenzialrechner schon ausprobiert. Wir können das aber auch hier schnell durchrechnen:
Angenommen, Sie haben 100 Mitarbeiter und davon arbeiten 50  an Schreibtischarbeitsplätzen. Bei einem angenommenen Stundensatz von 50 EUR und nur 10% Produktivitätssteigerung sprechen wir über ein Verbesserungspotential von 450.000 EUR.
Und das jedes Jahr! Das sind doch ausdrucksstarke Zahlen, nicht wahr?

Allerdings. Jetzt habe ich schon eine Menge an beeindruckenden  Details von Ihnen erfahren dürfen. Was sind die nächsten Schritte zu einer Zusammenarbeit?

Entscheiden Sie, wie Sie starten möchten.
Schaffen Sie mit der Variante „Befreiungsschlag“ den Freiraum, damit sie und Ihre Mitarbeiter überhaupt die zeitliche und geistige Kapazität haben, um über die Zukunft des Unternehmens nachzudenken.

Oder legen Sie mit der Variante „Zukunft gestalten“ die Grundlage für eine strukturierte, ziel- und ergebnisorientierte Unternehmensführung.

Auf alle Fälle starten wir mit einem ersten, für Sie unverbindlichen Gespräch, in dem wir uns kennenlernen und die Ausgangslage besprechen. Danach wissen wir mehr voneinander und können entscheiden, wie es weitergehen kann.

Welche Fragen darf ich Ihnen beantworten?

Lassen Sie uns ein erstes Informationsgespräch miteinander führen, damit wir mehr voneinander erfahren können. Klicken Sie jetzt auf den Button und nennen Sie mir Ihren Terminwunsch!